Articles for category Projekt


04. Aug 2020

Saatguttresor Global Seed Vault startet 100-jähriges Langzeitexperiment

Das Langzeitexperiment am Global Seed Vault. Grafik: Manuela Nagel, IPK

Wie lange können Samen am Leben bleiben? Diese Frage ist für Saatgut-Genbanken und Forschungsinstitute, die mit Pflanzen und Saatgut arbeiten, von entscheidender Bedeutung. Deshalb beginnt in Kürze im Saatguttresor Svalbard Global Seed Vault auf Spitzbergen ein neues Langzeitexperiment. Im Blickpunkt steht dabei das Saatgut von 13 weltweit wichtigen Nutzpflanzen, die von Projektpartnern aus der ganzen Welt, darunter dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), produziert werden. Das Experiment ist auf 100 Jahre angelegt.

Quelle: IPK (pdf)

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13. Jul 2020

Biodiversität in der Agrarlandschaft

Welchen Einfluss hat der ökologische Landbau auf die Biodiversität in der Agrarlandschaft? Ergeben sich positive Wirkungen für den gesamten Landschaftsraum, wenn zum Beispiel Ökosorten angebaut und Flächen nachhaltiger bewirtschaftet werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts „AgroBioDiv“, in dem Forscherinnen und Forscher der Universität Heidelberg biologische und politikwissenschaftliche Expertise zusammenführen. Neben Aspekten der Biodiversitätsforschung wollen die Heidelberger Wissenschaftler zugleich untersuchen, wie der Erhalt biologischer Vielfalt im Agrarraum von Politik und öffentlicher Verwaltung unterstützt werden kann. Das Projekt von Prof. Dr. Marcus Koch und Prof. Dr. Jale Tosun wird in den kommenden vier Jahren mit rund 400.000 Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Quelle: Uni Heidelberg

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08. Jul 2020

Graduiertenkolleg "Immunabwehr der Pflanze" verlängert

Die Forscher*innen des internationalen Graduiertenkollegs "PRoTECT" untersuchen die Abwehrmechanismen von Pflanzen. Links: Sprecher Prof. Dr. Ivo Feussner. Foto: Philipp Niemeyer, 2019

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung eines internationalen, pflanzenwissenschaftlichen Graduiertenkollegs (IGRK) verlängert. Das Graduiertenkolleg „PRoTECT – Pflanzliche Gefahrenabwehr“ untersucht die Abwehrmechanismen von Pflanzen und die Infektionsstrategien von Pathogenen auf molekularer Ebene. Daran beteiligt sind die Fakultäten für Biologie und Psychologie und für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen. Die DFG fördert das Kolleg nun für weitere viereinhalb Jahre mit insgesamt rund 4,1 Millionen Euro. „Unser Ziel ist die Aufklärung komplexer mechanistischer Pfade, die beim Aufbau wirksamer Abwehrbarrieren gegen eindringende Krankheitserreger eine Rolle spielen“, erklärt der Sprecher des Graduiertenkollegs, Prof. Dr. Ivo Feußner. „Mit der zweiten Förderperiode haben wir jetzt die Möglichkeit, die Forschung in diesem für die Produktivität von Nutzpflanzen wichtigen Bereich fortzusetzen und das Thema um hitze- und dürrestressspezifische Forschungsfragen zu erweitern.“

Quelle: Uni Göttingen

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06. Jul 2020

Molekulare Mechanismen von Pflanzenkrankheiten

Wie die Kommunikation zwischen Wirtspflanzen und ihren interagierenden Mikroben abläuft, untersucht eine der drei neu von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligten Forschungsgruppen. Die interdisziplinäre Gruppe an der Schnittstelle zwischen Agrarwissenschaften und Biologie trägt den Titel „Kommunikation in der Wirtspflanzen-Mikroben-Interaktion durch exRNA: ein systemanalytischer Ansatz zur Erforschung der molekularen Mechanismen und der agronomischen Anwendung“. Sie erforscht insbesondere die Rolle von extrazellulärer Ribonukleinsäure (exRNA) bei der Entstehung und Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten. Die gewonnenen Erkenntnisse über die Mechanismen von Pflanzenkrankheiten und der pflanzlichen Immunität können langfristig helfen, neue Strategien zur Minderung des chemischen Pflanzenschutzes und zur Ertragssicherung von wichtigen Kulturpflanzen zu entwickeln. Sprecher ist Professor Dr. Karl-Heinz Kogel von der Universität Gießen. Die neue Forschungsgruppe wird in den nächsten vier Jahrenmit insgesamt rund 3,5 Millionen Euro von der DFG gefördert.

Quelle: Uni Gießen

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01. Jul 2020

DataPLANT: Konsortium für Pflanzenforschung

Als eines von neun Zentren der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) wird das neue Konsortium DataPLANT für die moderne Pflanzenforschung große Datenmengen erfassen, aufbereiten und bereitstellen. In der Pflanzenforschung entstehen komplexe, riesige Datenmengen unterschiedlicher Disziplinen, die computergestützt verarbeitet und interpretiert werden müssen. „Ein Ziel dieser Forschung ist ein besseres Verständnis davon, wie sich Nutzpflanzen genetisch und biochemisch so verändern lassen, dass sie auch in Zeiten des Klimawandels und bei wachsender Weltbevölkerung widerstandsfähig und ertragreich sein können“, erklärt Ralf Reski, Professor für Pflanzenbiotechnologie an der Universität Freiburg und Mitglied der Geschäftsleitung von DataPLANT. So trägt die Forschung zur Ernährungs- und Versorgungssicherheit und das neue Service-Zentrum zur Demokratisierung von Forschungsdaten bei. Partnerinstitutionen sind die Universität Tübingen, das Forschungszentrum Jülich und die Technische Universität Kaiserslautern. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Service-Einrichtung mit rund elf Millionen Euro.

Quelle: Uni Freiburg

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10. Jun 2020

Pflanzen-Datenbank wird runderneuert

Die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) ist eine von vielen Glockenblumenarten in Deutschland, die nicht leicht zu unterscheiden sind. Auf FloraWeb gibt es zu allen ausführliche Informationen. Foto: Michaela Schwager

Das Online-Datenportal FloraWeb stellt Informationen über wildwachsende Pflanzenarten in Deutschland bereit. Doch die Website ist etwas in die Jahre gekommen. Das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz und Botaniker*innen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) legen das Informationsportal nun neu auf. Es wird modernisiert und aktualisiert sowie durch weitere Datenbanken und einen digitalen Bestimmungsschlüssel, der das genaue Erkennen der Pflanzen erleichtern soll, ergänzt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert das Projekt für drei Jahre mit rund 410.000 Euro.

Quelle: MLU

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09. Jun 2020

Voraussetzungen für mehr Ernährungssicherheit trotz Klimastress

Blick in die Versuchsanlage Moving Fields der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Foto: Wouter Vahl, LfL

Wie gut Getreidepflanzen Dürre-Stress überstehen, hängt von ihren Wechselwirkungen mit Wasser, Nährstoffen, Bakterien und Pilzen im Boden ab. Der neue, von Junior-Professorin Dr. Johanna Pausch von der Uni Bayreuth koordinierte Forschungsverbund RhizoTraits will der unterschiedlich ausgeprägten Widerstandsfähigkeit von Getreidesorten genauer auf den Grund gehen und analysieren, welche speziellen Eigenschaften der Rhizosphäre den Pflanzen in Dürrezeiten nützen oder ihnen schaden. Die Ergebnisse sollen in bioökonomische Konzepte zur Stärkung der Ernährungssicherheit einfließen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben für zunächst vier Jahre mit 1,9 Mio. Euro. Kooperationspartner im neuen Forschungsverbund sind die TU München, das Karlsruher Institut für Technologie und die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft.

Quelle: Uni Bayreuth

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27. May 2020

Biodiversität und ökologische Dienstleistungen am Kilimanjaro

Alpine Vegetation mit Riesengreiskräutern vor dem Mawenzi, dem zweithöchsten Gipfel des Kilimanjaro. Foto: Andreas Hemp

Die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur am Kilimanjaro zu analysieren und sie als Teil eines umfassenden sozial-ökologischen Systems zu begreifen, ist das Ziel des neuen Forschungsverbunds „Kili-SES“. Am Verbund sind 15 Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, der Schweiz und Tansania beteiligt, die Koordination liegt beim Senckenberg-Institut in Frankfurt am Main. Ein von Dr. Andreas Hemp von der UNi Bayreuth geleitetes botanisches Teilprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in den nächsten vier Jahren mit rund 700.000 Euro gefördert. Um jüngste Auswirkungen des Klimawandels auf die Vegetation des Kilimanjaro ermitteln zu können, werden frühere Messungen zu Biodiversität, Biomasse und Nebelwasser wiederholt und ausgeweitet, denn Hemp und sein Team arbeiten seit 30 Jahren in der Bergregion.

Quelle: Uni Bayreuth

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18. May 2020

Bewahrung der Nutzpflanzenvielfalt

Prof. Dr. Andreas Börner schaut sich eines der rund 150.000 Muster der Genbank des IPK an. Foto: Christian Schafmeister, IPK

Das neue EU-Forschungsprojekt AGENT (Activated GEnebank NeTwork) zielt darauf ab, das Potenzial des in Genbanken rund um den Globus eingelagerten biologischen Materials durch die Einführung internationaler Standards und einer offenen digitalen Infrastruktur für die Verwaltung pflanzengenetischer Ressourcen vollständig zu erschließen. Mit dem Ziel einer besseren Integration des vorhandenen genetischen Materials in moderne Züchtungsprogramme wird das Projekt einen wichtigen Beitrag zur globalen Ernährungssicherheit und zur Anpassung der wichtigsten Feldfrüchte an die sich weltweit verändernden klimatischen Bedingungen leisten. Prof. Dr. Nils Stein vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben koordiniert das Projekt.

Quelle: IKP (pdf)

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13. May 2020

Mit verbessertem Wurzelsystem zu höherer Dürretoleranz beim Weizen

Gut 11.000 km Wurzelhaare helfen Roggenpflanzen, Wasser und Nährstoffe auch noch unter trockeneren Bedingungen aufzunehmen. Foto: B. Hackauf, JKI

Eine Forschungsallianz will den Weizen, unser wichtigstes Brotgetreide, an das sich ändernde Klima anzupassen und dürretoleranter zu machen. Dabei setzt es auf Erkenntnisse vom Roggen. Das jetzt gestarteten Projekt TERTIUS wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gefördert. Gemeinsame Presseinformation der BLE, der Weizen-Initiative (WI) und des Julius Kühn-Instituts (JKI).

Quelle: JKI

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11. May 2020

Bedroht Feinstaub aus dem Straßenverkehr Pflanzen und Tiere?

Hohe Feinstaubkonzentrationen in einigen Städten Deutschlands haben in den letzten Jahren erhebliche Besorgnisse ausgelöst. Hauptursache dieses Feinstaubs ist der Straßenverkehr. Während gesundheitliche Schäden für Menschen nachgewiesen wurden, sind jedoch die Auswirkungen auf Pflanzen oder Tiere bisher kaum untersucht worden. Diese Lücke schließt nun ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Bayreuth im Rahmen des neuen, vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderten Projektverbunds „BayÖkotox – Ökotoxikologie in Bayern“. Die Universität Bayreuth erhält daraus in den nächsten drei Jahren insgesamt 685.000 Euro.

Quelle: Uni Bayreuth

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27. Apr 2020

Intensivierung des Grünlands, Artenschwund und Ökosystem-Dienstleistungen

Extensiv bewirtschaftete, nährstoffarme Wiese in der Eifel: Artenreiche Grünländer wie diese sind vor allem aufgrund von Intensivierungsprozessen in der Landwirtschaft selten geworden. Foto und (c): Anja Linstädter

In den vergangenen Jahrzehnten wurden die meisten Grünlandökosysteme in Mitteleuropa durch höhere Düngergaben und durch häufigeres Mähen oder Beweiden verändert. Diese Landnutzungs-Intensivierung hat dazu geführt, dass diese Ökosysteme mehr Futter produzieren. Allerdings ging dadurch die Diversität der Arten zurück. Sind damit auch Einschränkungen in den Ökosystemleistungen verbunden? Diese Fragen wollen nun Wissenschaftlerinnen aus Vegetationsökologie und Fernerkundung der Universität Bonn gemeinsam untersuchen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben Sensing Biodiversity Across Scales (SEBAS) in den nächsten drei Jahren mit rund 450.000 Euro.

Quelle: Uni Bonn

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02. Apr 2020

Verbesserung der Klimarekonstruktion anhand von Baumringen

Baumringe können uns viel über das Klima in der Vergangenheit sagen und werden daher in der Wissenschaft für Klimarekonstruktionen genutzt – was gerade in Zeiten des Klimawandels von großer Bedeutung ist. Allerdings spiegeln die Jahrringe der Bäume seit den 1960er-Jahren die Temperaturentwicklung nicht mehr korrekt wider. Dieses als „Divergenz“ bezeichnete Problem ist der Ausgangspunkt für ein neues Forschungsprojekt, für das der Paläoklimaforscher Prof. Dr. Jan Esper von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine EU-Förderung über 2,5 Millionen Euro erhält. Esper und sein Team werden während der fünfjährigen Laufzeit des Projekts die Baumentwicklung an 100 Standorten der nördlichen Hemisphäre verfolgen und ein neues Modell entwickeln, um das Baumwachstum zu rekonstruieren und verlässliche Angaben für die Klimaforschung bereitzustellen. Der Europäische Forschungsrat, kurz ERC für European Research Council, hat für das Projekt MONOSTAR einen ERC Advanced Grant bewilligt.

Quelle: JGU

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17. Mar 2020

Pflanzenschutz: Kommunikation statt Giftkeule

In Biochips kultivieren Forscherinnen und Forscher Pflanzenzellen, um die Wirkung unterschiedlicher Signalstoffe auf die Zellen zu untersuchen. Foto: Alexandra Wolf, KIT

Vermehrte Trockenheit und Hitze setzen den Pflanzen zu: So breiten sich am Oberrhein durch den Klimawandel neue Pflanzenkrankheiten aus, zum Beispiel das Esca-Syndrom, das Rebstöcke absterben lässt. An neuen Ansätzen für Pflanzenschutz ohne Herbizide und Fungizide arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern im Projekt DialogProTec. Mit Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz forschen sie im Dialog mit Weinbauern, Landwirten und der Industrie. Das Projekt wird im grenzüberschreitenden EU-Programm Interreg Oberrhein gefördert.

Quelle: KIT

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09. Mar 2020

Humboldt-Stipendiat untersucht Trockentoleranz von Cyanobakterien

Dr. Nadev Oren prüft die Cyanobakterienkultur in der von ihm entwickelten Anlage. Foto: ITMZ, Uni Rostock

Um einen trockenen und heißen Lebensraum zum Beispiel in der Negev Wüste erfolgreich zu besiedeln, haben sich Cyanobakterien vielfältig angepasst. Die molekularen Grundlagen dieser Anpassungsstrategien sind bis heute allerdings nur unvollkommen verstanden. Hier setzt das Forschungsprojekt von Dr. Nadev Oren an. Seine bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass ein Lichtsensorsystem eine wichtige Rolle bei der Aktivierung des Trockenanpassungsprozesses spielt. „Im Fokus meiner derzeitigen Untersuchungen steht die Frage, wie das Lichtsignal die Trockenanpassung auf molekularer Ebene steuert.“ Durch ein besseres Verständnis der Trockentoleranz von Cyanobakterien könnte es langfristig gelingen, Nutzpflanzen mit verbessertem Wachstum bei hohen Temperaturen und Wassermangel zu züchten, hofft der Wissenschaftler, der für seinen 2-jährigen Aufenthalt an der Universität Rostock ein Forschungsstipendium der A. v. Humboldt Stiftung eingeworben hat. Das Forschungsprojekt resultiert aus einer langen Zusammenarbeit von Professor M. Hagemann, Abt. Pflanzenphysiologie, Universität Rostock, mit der AG von Professor A. Kaplan, Dept. Plant and Environmental Sciences, Hebrew University, Jerusalem.

Quelle: Uni Rostock

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05. Feb 2020

Kartoffeln: Formulierungsverfahren mit Nutzpilzen

Die Folgen der Klimaveränderungen sowie steigender Schädlingsbefall haben Auswirkungen auf das Wachstum der Kartoffel. Um diese dagegen zu wappnen und in ihrer Fruchtfolge zu stärken, entwickelt die Hochschule Rhein-Waal gemeinsam mit Partnern in einem Verbundprojekt ein Formulierungsverfahren mit Nutzpilzen. Das Forschungsprojekt „Entwicklung von innovativen Formulierungsverfahren mit Nutzpilzen als neuartige Pflanzenstärkungsmittel für die Kartoffelfruchtfolge (FORK)“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Von den Mitteln gehen 330.000 Euro an die Hochschule Rhein-Waal. Geforscht wird hier unter der Leitung von Professor Dr. Florian Wichern, Professor für Bodenkunde und Pflanzenernährung. Das meldet die Hochschule beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: Hochschule Rhein-Waal beim idw

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05. Feb 2020

Pflanzenblätter als Verpackungsalternative zu Plastik

Fermentierter Maisbrei (Akassa) verpackt in Blätter der Pflanze Thalia welwitschii. Foto und (c): Foto: Barbara Götz

Wie lassen sich Lebensmittel länger haltbar machen, ohne auf fossilbasierte Kunststoffverpackungen zurückzugreifen? Seit 2018 hat die Regierung von Benin mit Blick auf die Umweltprobleme durch Verpackungsmüll nicht bioabbaubarer Plastiktüten verboten. Forschende der Universität Bonn entwickeln nun mit Kollegen aus dem westafrikanischen Land nachhaltige Verpackungen aus natürlichen Materialien wie Bananenblättern. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert das Vorhaben „WALF-Pack“ für drei Jahre mit 350.000 Euro.

Quelle: Uni Bonn

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13. Jan 2020

Phänologie tropischer Bäume: neue Emmy-Noether-Forschungsgruppe

Die Marburger Naturschutzbiologin Dr. Katrin Heer beim Aufstieg auf einen der Beobachtungstürme im ecuadorianischen Bergregenwald. Foto: Katja Trachte

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine neue Emmy-Noether-Forschungsgruppe an der Philipps-Universität Marburg bewilligt. Leiterin Dr. Katrin Heer erforscht die Phänologie tropischer Baumarten, das heißt deren Wachstums- und Entwicklungsprozesse im Jahreskreislauf. Die Naturschutzbiologin will beispielsweise die Frage beantworten, wie Bäume in den Tropen – wo es die klassischen vier Jahreszeiten nicht gibt – erkennen, wann sie blühen müssen. Was trivial klingt ist nicht trivial, da es dort weder große Unterschiede in der Tageslänge noch in der Temperatur gibt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Nachwuchsgruppe zunächst für drei Jahre mit rund 750.000 Euro, eine zweite dreijährige Förderperiode steht in Aussicht.

Quelle: Uni Marburg

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08. Jan 2020

Hochland-Steppe Ecuadors im Fokus

Das „Humboldt“-Haus in Archidona im Páramo, der Hochland-Steppe Ecuadors. In diesem Haus übernachtete der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt (1769 bis 1859), bevor er den Vulkan Antisana (im Hintergrund) bestieg. Foto und (c): Dietmar Quandt, Uni Bonn

Ecuador gehört zu den artenreichsten Ländern auf der Erde. Doch gerade die Hochgebirgslagen sind durch unsachgemäße Nutzung und den Klimawandel bedroht. Das „German-Ecuadorian Biodiversity Consortium“ (BIO-GEEC) will nun unter Federführung der Universität Bonn diese sensiblen Lebensgrundlagen untersuchen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) fördern das Projekt in den nächsten 18 Monaten mit rund einer Viertelmillion Euro.

Quelle: Uni Bonn

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10. Dec 2019

Konsum, Handel, Artenvielfalt: Pflanzen sind auch „politisch“

„Pflanzen haben eine große politische und gesellschaftliche Bedeutung, die vielen Menschen gar nicht bewusst ist“, erklären die Projektleiter Prof. Dr. Andreas Eis und Marina Hethke von der Universität Kassel. Gemeint seien zum Beispiel das industrielle Produzieren, das Auswirken vom Konsum und Handel auf die Vielfalt, die Arbeitsbedingungen im globalen Süden oder Aspekte des Schützens und Nutzens. Um diese Themen besonders jungen Menschen näher zu bringen, sollen in einem Projekt der Universität neue Bildungsformate rund um pflanzliche Vielfalt entwickelt und getestet werden. In Kooperation mit Naturschutzakademien und Botanischen Gärten seien Veranstaltungsreihen in acht Bundesländern geplant. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das dreijährige Projekt fachlich und finanziell mit 298.325 Euro.

Quelle: DBU

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09. Dec 2019

Wie Pflanzen mit ihren Inhaltsstoffen auf das Ökosystem wirken

Prof.’in Dr. Caroline Müller leitet die neue DFG-Forschungsgruppe zu Chemodiversität bei Pflanzen. Foto: Uni Bielefeld

Pflanzen sind häufig sehr individuell, wenn es darum geht, welche Abwehrchemikalien und andere Inhaltsstoffe sie enthalten. Diese chemische Vielfalt (Chemodiversität) findet sich sowohl bei unterschiedlichen Pflanzen derselben Art als auch innerhalb einer einzelnen Pflanze. Die chemische Ausstattung von Pflanzen kann sich auf die Nahrungsnetze einer Pflanze ebenso auswirken wie auf ihre Lebensräume und biologischen Lebensgemeinschaften. Wie die Deutsche Forschungsgemeinschagt (DFG) Freitag bekannt gab, fördert sie mit rund zwei Millionen Euro eine von Professorin Dr. Caroline Müller von der Universität Bielefeld geleitete Forschungsgruppe, die die Chemodiversität von Pflanzen untersucht. Müller ist auch die Generalsekretärin unserer DBG, die im September für zwei weitere Jahre wiedergewählt wurde. An der Forschungsgruppe sind neben vier Arbeitsgruppen der Universität Bielefeld weitere sechs Arbeitsgruppen beteiligt. Sie kommen vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie (Jena), dem Helmholtz Zentrum München, der Universität Hohenheim, dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und der Friedrich Schiller Universität Jena, der Universität Marburg und der Technischen Universität München.

Quelle: Uni Bielefeld

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06. Dec 2019

Neue DFG-Forschungsgruppe analysiert pflanzliche Chemodiversität

Eine der sieben heute von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) neu geförderten Forschungsgruppen untersucht wie sich die chemischen Bestandteile in Pflanzen, die in einzelnen Arten, Geweben und während der Saison schwanken, auf deren Umwelt auswirkt. Also wie die Chemodiversität die mit den Pflanzen verbundenen Mutualisten, Antagonisten, Nahrungsnetze und letztendlich die Biodiversität beeinflussen. Die neue Forschungsgruppe will diese Chemodiversität besser verstehen, etwa inwieweit sie innerhalb von Pflanzenindividuen, zwischen Individuen einer Population und zwischen Populationen variiert. Sprecherin ist Prof. Dr. Caroline Müller von der Universität Bielefeld, die auch unsere Generalsekretärin ist.

Quelle: DFG

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05. Dec 2019

Landwirtschaft und Biodiversität – auf der Suche nach dem Gleichgewicht

Landwirtschaft und Biodiversität – im Projekt SALBES werden die Wechselwirkungen genauer untersucht. Foto: ZALF

Am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. ist das Projekt „SALBES“ gestartet. Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Estland, Österreich und der Schweiz sollen in den nächsten drei Jahren Konzepte für den Schutz der Biodiversität in vier beispielhaften Agrarlandschaften Europas entstehen. Mit computergestützten Modellen blicken die Forschenden hierzu in die Zukunft der Landwirtschaft und berechnen, wie sich landwirtschaftliche Intensivierung, Klimawandel und Artenschutz zukünftig besser in Einklang bringen lassen. Koordiniert wird das Projekt vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.

Quelle: ZALF

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02. Dec 2019

Pflanzenschädlinge umweltfreundlich eindämmen

Die Raupen vieler Falter verursachen Schäden an Kulturpflanzen. Pestizide schaffen zwar Abhilfe, allerdings stehen sie stark in der Kritik. Pheromone bieten eine nach-haltige, jedoch teure Alternative. Ein neues Herstellungsverfahren soll ihre Kosten reduzieren und sie konkurrenzfähig machen. Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP widmen sich im EU-Projekt OLEFINE der Nachhaltigkeit und Ökobilanzierung.

Quelle: Fraunhofer

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11. Nov 2019

Pflanzenbestimmung mit Künstlicher Intelligenz

Einfache Pflanzenbestimmung per Smartphone. Foto: Patrick Mäder, BfN

Die App „Flora Incognita“ setzt erstmals in Deutschland auf breiter Ebene Künstliche Intelligenz für die Pflanzenbestimmung ein. Zum Einsatz kommen dabei Verfahren zur Bildverarbeitung und Mustererkennung, die auch zur automatisierten Gesichtserkennung genutzt werden. Anhand der App wird Pflanzenwissen für Menschen jeden Alters mit und ohne botanische Vorkenntnisse verfügbar. Nun geht das gleichnamige Projekt der Technischen Universität Ilmenau und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in die zweite Runde: Bis 2024 fördert das Bundesumweltministerium die Weiterentwicklung von „FloraIncognita“ mit 2,38 Millionen Euro im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt inhaltlich.

Quelle: BfN

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11. Nov 2019

Neues Graduiertenkolleg: Kohlenstoffkreislauf von Ästuaren

Einer der 16 neu von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligten Graduiertenkollegs (GRK) thematisiert „die Rolle von Biota im Kohlenstoffkreislauf von Ästuaren“. Das GRK untersucht den Beitrag verschiedener Organismen wie Pflanzen, Tiere und Mikrobiota zum Kohlenstoffkreislauf in Flussmündungsgebieten, Ästuare genannt. Die Interaktionen dieser Biota beeinflussen den Kohlenstoffkreislauf durch Produktion, Transport und Abbau von organischem Material auch indirekt, was bisher kaum untersucht wurde. Das Kolleg konzentriert sich auf das Ästuar der Elbe als Modellsystem und untersucht es umfassend mit ökologischen, biochemischen und molekularen Ansätzen. Sprecher des GRK ist Prof. Dr. Kai Jensen vom Lehrstuhl Angewandte Pflanzenökologie der Universität Hamburg. Die Expertise des Teams der Uni Hamburg in Ökologie, Mikrobiologie, Molekularer Physiologie, Ökosystemmodellierung sowie Biogeochemie wird - wie die Uni berichtet - komplettiert durch Kooperationen mit dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, dem Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, dem MPI für Meteorologie sowie der Bundesanstalt für Wasserbau. Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.

Quelle: DFG

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06. Nov 2019

Schonende Unkrautbekämpfung für empfindliche Arzneipflanzen

Das Start-Up Pheno-Inspect ist für die drohnenbasierte Kameraerkennung zuständig. Sie stellt die Grundlage für eine digitale Unkrauterkennung und den Einsatz autonomer Systeme dar. Foto und (c): Philipp Lottes/Pheno-Inspect

Wie sich Arzneipflanzen unter Verzicht auf Herbizide und möglichst bodenschonend anbauen lassen, werden Forschende vom Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES) der Universität Bonn untersuchen, indem sie mechanische Konzepte mit modernen Konzepten der Unkrauterfassung und Unkrautbekämpfung zusammenbringen. Das Verbundvorhaben „Optimech“ wird in den nächsten drei Jahren vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert. Die Untersuchungen finden mit Forschungspartnern in Bayern und Thüringen sowie mit Praxisbetrieben statt.

Quelle: Uni Bonn

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30. Oct 2019

Indoorfarm mit Dachgewächshaus

Am Campus Haste der Hochschule Osnabrück sollen wetterunabhängig in einer Indoorfarm mit Dachgewächshaus neue, zukunftsorientierte Kultursysteme erforscht werden. Der Clou: Das Gebäude und das auf dem Dach befindliche Gewächshaus sind über ein intelligentes Kreislaufmanagementsystem miteinander verbunden. Dies ermöglicht eine Verknüpfung der Energieströme, um so die Ressourcen- und Energieeffizienz zu steigern. Das meldet die Hochschule beim Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: HS Osnabrück beim idw

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17. Oct 2019

Kirschanbau: Auxin statt Kupferpräparate

Kirschbäume sind oft von Bakterienbrand bedroht. Als Alternative zu umweltschädlichen Kupferpräparaten soll ein natürliches Pflanzenhormon als Ersatz tetestet werden. Foto: Gotthard Augst, piclease für DBU

Um eine ertragreiche Süßkirschen-Ernte sicherzustellen und Bakterienbrand zu verhindern, behandeln Obstbauern insbesondere im Ökolandbau ihre Kirschbäume oft mit Kupferpräparaten. Unbehandelt führt diese Krankheit zu massiven Schäden an Blättern und Früchten. Kupferpräparate belasten jedoch die
Ökosysteme. Kupfer ist ein giftiges Schwermetall und beeinträchtigt Nährstoffkreisläufe – die Vielfalt der Arten wird so gefährdet. In einem Projekt der Humboldt-Universität zu Berlin soll nun der natürliche Pflanzeninhaltsstoff Auxin als Alternative zu den schädlichen Kupferpräparaten erprobt und etabliert werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt fachlich und finanziell mit rund 312.000 Euro.

Quelle: DBU

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11. Oct 2019

ERC Synergy Grant für Münchner Pflanzenforscher

Professor Dario Leister im Gewächshaus. Foto: LMU

Professor Dario Leister von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erhält als Sprecher des Projekts „PhotoRedesign: Redesigning the Photosynthetic Light Reactions“ einen ERC Synergy Grant des Europäischen Forschungsrats. Mit Synergy Grants fördert der Europäische Forschungsrat (ERC) Teams von zwei bis vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, um durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zu „Fortschritten an den Grenzen des Wissens führen“. Mit dem Projekt PhotoRedesign hat sich das Team um Leister nichts weniger vorgenommen, als die Prozesse der Photosynthese zu verbessern. Das Ziel ist es, mithilfe von Sonnenenergie effizienter Biomasse aufzubauen. Bei der Photosynthese spalten Pflanzen mithilfe des Sonnenlichts Wasser und produzieren so Sauerstoff und energiereiche Verbindungen. Bei dieser komplexen chemischen Reaktion wird jedoch nur ein Teil der Sonnenenergie genutzt. Im Rahmen ihres ERC-Synergy-Projekts wollen die Forscher Konzepte entwickeln, wie sich das Sonnenlicht photochemisch noch besser nutzen lässt. Damit könnten die Forscher die Grundlagen dafür schaffen, den Ertrag von Algen und Pflanzen zu steigern und die Möglichkeiten der Energiegewinnung zu verbessern. Entscheidend ist dafür der multidisziplinäre Zugang: Neben Leister sind Professor Josef Komenda vom AlgaTech Center in Trebon, Tschechien, und Professor Neil Hunter von der University of Sheffield, führende Wissenschaftler im Projekt.

Quelle: LMU

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11. Oct 2019

ERC-Grant für Potsdamer Gletscher-Algenforscherin

Liane G. Benning des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ hat den Grant mit dem Projekt „DEEP PURPLE“ eingeworben. Sie will herausfinden, wie Schneealgen die Eisschmelze auf Grönland beeinflussen. Gemeinsam mit Kollegen erforscht sie Zusammenhang zwischen Geologie, Geochemie, Biologie und Klima anhand der zunehmenden Algenblüte auf arktischen Schnee- und Eisflächen. Auf Grönland untersuchen die Teams aus Aarhus, Bristol und Potsdam, wie die Gletscheralgen wachsen und mit ihrem eisigen Lebensraum interagieren. Die rosa- bis purpurfarbenen Mikroorganismen verdunkeln die Oberfläche der Eisschilde und beschleunigen damit das Abschmelzen der Gletscher.

Quelle: GFZ

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07. Oct 2019

Wie Umweltvorhersagen entstehen

Ob Wetterberichte, Prognosen für Hochwasser und Erdrutsche oder Modelle zur Berechnung der Kohlenstoffbilanz von Wäldern: Umweltmodelle gelten als wichtige wissenschaftliche Instrumente, die es ermöglichen, komplexe und dynamische Mensch-Umwelt-Systeme in Langzeitperspektive zu analysieren und zu verstehen – und die zugleich akademisches Fachwissen in die Alltagspraxis übertragen und die Arbeit von Entscheidungsträgerinnen und -trägern unterstützen sollen. Doch für wen oder was ein Modell entworfen wurde, kann sich auf die Vorhersagen und Erklärungen, die es hervorbringt, entscheidend auswirken. Das Projektteam am Freiburg Institute for Advanced Studies wird hierzu Modelle aus Disziplinen wie der Ökosystemökologie, Ökonomie, Forstwirtschaft, Geologie, Geschichte und Methodik der Wissenschaft, Hydrologie, Informatik, Industrieökologie und Meteorologie beleuchten.

Quelle: Uni Freiburg

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23. Sep 2019

„Pheno-Inspect“ beschleunigt die Pflanzenzucht

Philipp Lottes (links) und Prof. Dr. Cyrill Stachniss von der Universität Bonn mit einer Drohne, die Pflanzenbestände aus der Vogelperspektive aufnimmt. Foto und (c): Barbara Frommann, Uni Bonn

Wie ist es um das Wachstum bestellt? Haben Schädlinge und Krankheiten zugeschlagen? Setzen die vermehrten Dürren den Pflanzen zu? Wer neue Sorten züchtet, muss an ihnen aufwändig Daten zu diesen Fragen erheben. Das Startup „Pheno-Inspect“ der Universität Bonn will die Pflanzenzüchtung beschleunigen. Die Kameras einer Drohne nehmen die Pflanzenbestände auf, und eine Software wertet mit Methoden der Künstlichen Intelligenz automatisch deren Eigenschaften aus. Dadurch zeigt sich sehr rasch, ob die Neuzüchtung von Erfolg gekrönt ist. Das Vorhaben wird im Programm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ mit rund 270.000 Euro gefördert.

Quelle: Uni Bonn

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09. Sep 2019

Betriebsanleitung für das Erbgut einer Zelle

Dominic Simm, Prof. Dr. Stephan Waack, Dr. Martin Kollmar, Stefanie Pinkert (Gründungsförderung Universität Göttingen), Dr. Stefanie Mühlhausen und Dr. Florian Odronitz (v.l.). Foto: Stefanie Mühlhausen

Die Genom-Annotation von Pflanzen in der Agrarindustrie und von biotechnologisch relevanten Pilzen will eine Ausgründung von Forscher*innen der Uni Göttingen verbessern. Die Forschenden aus der Bioinformatik erhalten dazu eine Fördersumme in Höhe von gut einer Million Euro. Mit diesem Betrag unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in den kommenden zwei Jahren Personal- und Sachausgaben des Projekts „Genometation“. Inhaltlich beantwortet das Projekt die Frage „Wie schreibt man die Betriebsanleitung für das Erbgut einer Zelle?“.

Quelle: Uni Göttingen

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09. Sep 2019

Positionspapier: Wälder intensiver an den Klimawandel anpassen

Trockenschäden an Buchen in Thüringen. Foto: Franz Kroiher

Der Deutsche Verband Forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA) hat ein Positionspapier veröffentlicht, mit dem er die Diskussion um die Anpassung der Wälder an den Klimawandel versachlichen will, die nach zwei heißen und trockenen Sommern vor allem von Extrempositionen bestimmt ist. Die Wissenschaftler*innen plädieren für eine rasche und aktive Anpassung der Wälder an den Klimawandel. Dadurch sollen auch zukünftig die vielfältigen Anforderungen der Gesellschaft an den Wald erfüllt werden, vom Rohstoff Holz über den Klimaschutz und die Erhaltung der Biodiversität bis zur Erholung. Im Rahmen der Waldanpassung müssen alle waldbaulichen Möglichkeiten genutzt werden, um Mischbestände mit Baumarten und Herkünften zu begründen, die sowohl an das herrschende als auch zukünftige Klima angepasst sind. Dabei sollten neben Pflanzung und Saat auch natürliche Prozesse der Wiederbewaldung und Naturverjüngung genutzt werden. Die Klimaanpassung der Wälder ist unverzichtbar, meldet das Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei.

Quelle: Thünen

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02. Sep 2019

EU fördert Vorbereitung europäischer Infrastruktur zur Langzeit-Forschung an Ökosystemen

Quantifizierung des Gasaustauschs verschiedener Baumarten / SMEAR II, Hyytiälä- Forststation, Universität Helsinki (Finnland). Foto: Juho Aalto

Mit der finanziellen Förderung von zwei Projekten in Höhe von insgesamt 14 Millionen Euro schlägt die EU ein weiteres wichtiges Kapitel in der Entwicklung einer dauerhaften Infrastruktur für die Langzeit-Ökosystemforschung in Europa auf. Diese Projektfinanzierung wird sowohl bedeutende organisatorische Fortschritte ermöglichen als auch die wissenschaftliche Arbeit an den Standorten und Plattformen von eLTER erheblich vorantreiben. Insgesamt sind 34 Partner aus 24 Ländern an diesen Projekten beteiligt. Den Kern der europäischen Forschungsinfrastruktur eLTER RI (European Long-Term Ecosystem, critical zone and socio-ecological Research Infrastructure) werden ca. 250 ausgewählte Standorte bilden, die alle biogeografischen Gebiete in Europa abdecken und in denen biologische, biogeochemische, hydrologische und sozio-ökologische Daten nach gemeinsamen Standards erhoben und analysiert werden, berichtet das daran beteiligte und in Leipzig ansässige Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Quelle: UFZ

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29. Jul 2019

Im Fokus: Deutschlands Alleen

Eine typische Allee in Brandenburg. Foto und © Annemarie Wilitzki, HNEE

Bislang fehlen Daten zu bestehenden Alleen im Bundesgebiet, um flächenübergreifende Maßnahmen zu etablieren. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) erfasst nun erstmals bundesweit Alleen und Baumreihen auf Basis von Geodaten, um sie langfristig zu schützen.

Quelle: HNEE

 

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29. Jul 2019

Bayerischer Verbundkolleg „Life Sciences und Grüne Technologien"

Feuchtwiese im mittelfränkischen Altmühltal, dem Projektgebiet von Baumanns Forschungsarbeit. Der abgebildete Große Wiesenknopf ist nur noch selten auf normalen Wiesen zu finden. Foto: M. Rudner, HSWT

Das jüngste Verbundkolleg des Bayerischen Wissenschaftsforums—BayWISS hat die erste Doktorandin aufgenommen: Esther Baumann startet im BayWISS-Verbundkolleg „Life Sciences und Grüne Technologien" in die Verbundpromotion. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) als Sitzhochschule, die Technische Hochschule Deggendorf und die Universität Bayreuth tragen das Verbundkolleg gemeinsam. Es fördert kooperativ betreute Promotionen innerhalb Bayerns im Bereich Lebenswissenschaften, die einen starken Anwendungsbezug und das Ziel nachhaltiger Entwicklung vorweisen.

Quelle: HSWT

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24. Jul 2019

Eschensterben und bedrohte Biodiversität

Eine durch den Schadpilz stark geschädigte Esche. Die Konsequenzen sind großer Blattverlust und abgestorbene Äste. Foto und ©: Institut für Ökosystemforschung, CAU

Die in Europa heimische Esche wird bis zu 40 Meter hoch und 300 Jahre alt – wenn sie gesund ist. Doch sie ist bedroht – und damit auch die Artenvielfalt eschenreicher Wälder. Schuld ist ein invasiver Pilz aus Asien, der die Blätter verwelken und die jungen Triebe absterben lässt. Ein Forschungsteam vom Institut für Ökosystemforschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) untersucht, wie sich die Krankheit – das Eschentriebsterben – auf die biologische Vielfalt eschenreicher Wälder in Schleswig-Holstein auswirkt und welche Maßnahmen helfen können, diese zu erhalten. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, jetzt nimmt das Projekt „Bedeutung des Eschentriebsterbens für die Biodiversität von Wäldern und Strategien zu ihrer Erhaltung“ (FraDiv) konkrete Züge an. Geleitet wird FraDiv gemeinsam von Professorin Alexandra Erfmeier und Professor Joachim Schrautzer. Es wird seit Februar dieses Jahres für sechs Jahre mit insgesamt 2,4 Millionen Euro im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Schleswig-Holstein (MELUND) gefördert.

Quelle: CAU

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23. Jul 2019

Flora des Böhmerwaldes

Der Blick auf den Großen Arbersee zeigt die landschaftlichen Besonderheiten des Böhmerwaldes, wo noch weitläufige Wälder und Feuchtgebiete zu finden sind. Foto: Wolfgang Diewald, SNSB-BSM

Das nun gestartete Forschungsprojekt „Flora des Böhmerwaldes“ soll die Pflanzenvielfalt in diesem biologisch einzigartigen Gebiet umfassend erforschen, weil bislang nur wenig über die pflanzliche Artenvielfalt vor Ort bekannt ist. Die dabei gesammelten Daten über die aktuelle und historische Verbreitung sowie Häufigkeit der Gefäßpflanzenarten des Böhmerwaldes werden nach Auswertung durch Experten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht - auf einem gemeinsamen Onlineportal in tschechischer und deutscher Sprache. Kooperationspartner des Projekts sind die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) mit dem SNSB IT-Zentrum und der Botanischen Staatssammlung München (SNSB-BSM), der Lehrstuhl für Botanik der Südböhmischen Universität Budweis sowie die beiden Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava.

Quelle: SNSB

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05. Jul 2019

Mehr Insektenvielfalt auf Äckern und Weiden

Wiesenkräuter wie die Witwenblume bieten nicht nur Honigbienen, sondern auch Wildinsekten reichhaltige Nahrung. Foto: Uni Oldenburg

Wie lassen sich landwirtschaftliche Flächen für Insekten attraktiver machen, ohne dass der Ertrag abnimmt? Das untersuchen Biologinnen und Biologen u.a. der Universität Oldenburg um Prof. Dr. Dirk Albach, Leiter der Arbeitsgruppe Biodiversität und Evolution der Pflanzen, Direktor des Botanischen Gartens und Sprecher unserer Sektion Biodiversität und Evolutionsbiologie in einem EU-Projekt. Das EU-Projekt BEESPOKE (Benefitting Ecosystems through Evaluation of food Supplies for Pollination to Open up Knowledge for End users) soll neue Methoden, Saatmischungen und Empfehlungen für Landwirte entwickeln, damit die Insektenvielfalt auf Äckern und Wiesen wieder zunimmt. Die Projektpartner führen dazu rund 70 Feldversuche für zahlreiche verschiedene Nutzpflanzen durch. Im deutschen Teilprojekt, an dem neben der Universität Oldenburg auch das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen beteiligt ist, geht es um Weiden und Grünland. Das Europäische Interreg-Programm „Nordsee“ fördert das Projekt über dreieinhalb Jahre mit 4,1 Millionen Euro. Insgesamt sind 16 Partner aus sechs Nordsee-Anrainerstaaten beteiligt, die Leitung liegt beim britischen Game & Wildlife Conservation Trust.

Quelle: Uni Oldenburg

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18. Jun 2019

Agrarsystem zwischen konventionell und ökologisch

Das neue Verbundprojekt „LaNdwirtschaft 4.0 Ohne chemisch‐synthetischen PflanzenSchutz“ (NOcsPS) soll die Vorteile der konventionellen und der ökologischen Landwirtschaft miteinander vereinen und deren jeweiligen Nachteile so weit wie möglich reduzieren. Dazu werden in den sogenannten NOcsPS‐Anbausystemen auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet jedoch Mineral- anstelle von organischem Dünger eingesetzt. Beteiligt sind neben dem Koordinator Uni Hohenheim auch das Julius Kühn-Institut (JKI) und die Uni Göttingen.

Quelle: Uni Hohenheim

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17. Jun 2019

Waldböden sind bessere Kohlenstoffspeicher als erwartet

Pilze in tiefen Waldbodenschichten sind winzig klein – doch sie besitzen eine große Fähigkeit: Sie können Kohlenstoffe nachhaltig speichern. Dies hat ein Team Forschender der Uni Hohenheim herausgefunden. Mit einem aufwändigen Verfahren sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in bislang unerforschte Tiefen vorgedrungen. Das Ergebnis kann für konkrete Maßnahmen gegen die globale Erderwärmung bedeutend sein. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt der Universität Hohenheim mit insgesamt 411.500 Euro. Damit zählt es zu den Schwergewichten der Forschung. Darüber berichtet die Uni leider ohne Link auf eine Publikation auf ihrer Website.

Quelle: Uni Hohenheim

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17. Jun 2019

Machine-learning für die Ökologie

Im Juli 2019 startet an der Universität Greifswald das Verbundprojekt DIG-IT! – Digitalisierung natürlicher Komplexität zur Lösung gesellschaftlich relevanter ökologischer Probleme. Mit maschinellen Lernalgorithmen (machine learning) sollen die immer größer werdenden Datenmengen in der Ökologie ausgewertet werden. Besonders Bilddaten fallen in der Forschung heute in großen Mengen an, zum Beispiel in der Mikroskopie, durch Wildkameras, von optischen Scans oder bei Luftaufnahmen von Drohnen. Beteiligt sind Arbeitsgruppen des Instituts für Botanik und Landschaftsökologie, des Zoologischen Instituts und Museum, des Instituts für Mathematik und Informatik sowie das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (Rostock). Das Vorhaben wird mit zwei Millionen Euro aus dem Landesexzellenzprogramm MV „Digitalisierung in der Forschung“ gefördert und von Prof. Dr. Martin Wilmking, Uni Greifswald, geleitet.

Quelle: Uni Greifswald

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27. May 2019

Kartoffel-Züchtung mit neuen Methoden beschleunigen

Der genetische Unterschied zwischen Kartoffelsorten kann größer sein als der zwischen Mensch und Schimpanse. Das spiegelt sich in der hohen Variabilität verschiedener Kartoffelsorten wider. Foto: V. Prigge, HHU

Im Projekt PotatoTools wollen Biologinnen und Biologen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) um Dr. Delphine Van Inghelandt und Prof. Dr. Benjamin Stich Werkzeuge entwickeln, um gezielt bessere Kartoffelsorten zu züchten. Es gibt weltweit mehrere Tausend unterschiedliche Kartoffel-Sorten. Doch diese Vielfalt täuscht darüber hinweg, dass Solanum tuberosum aufgrund verschiedener genetischer und biologischer Faktoren schwer durch klassische Züchtung verbessert werden kann. Wegen ihrer Bedeuting sollen nun Methoden entwickelt werden, um das genetische Potential zukünftiger Sorten unter Einbezug von tausenden im Erbgut verteilten molekularen Markern vorherzusagen. Das am Institut für Quantitative Genetik und Genomik der Pflanzen sowie an Züchtungsunternehmen angesiedelte und von der HHU koordinierte Projekt hat ein Gesamtvolumen von 2,7 Millionen Euro.

Quelle: HHU

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20. May 2019

Nahrungspflanzen und Insektendiversität

In Deutschland gibt es immer weniger Insekten. Diese besorgniserregende Entwicklung, die seit Jahrzehnten zu beobachten ist, gefährdet auch die Artenvielfalt in Naturschutzgebieten. Grundlegende Fragen zur Ursache des Insektenschwundes sind nach wie vor ungeklärt. Vor diesem Hintergrund startet der NABU mit der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und sieben weiteren Partnern ein umfassendes Forschungsprojekt. Das Ziel des Projektes DINA (Diversität von Insekten in Naturschutz-Arealen) ist es, erstmals wissenschaftlich basiert die Insektenvielfalt in Naturschutzgebieten zu erfassen und zu dokumentieren. Von der JLU ist apl. Prof. Dr. Birgit Gemeinholzer vom Institut für Botanik beteiligt. Sie erforscht im Teilprojekt „Untersuchung der Pollen- und Insektendiversität in Naturschutzgebieten“, welche Nahrungspflanzen von den Insekten genutzt werden. Das Projekt wird durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Höhe von 4,2 Millionen Euro gefördert, auf das Teilprojekt der JLU entfallen rund 212.000 Euro. Träger ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Quelle: JLU

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16. May 2019

Deutsch-französische Initiative zu pestizidarmer Landwirtschaft

Ist eine Landwirtschaft ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel möglich? Um diese Frage zu beantworten, gehen deutsche und französische Forscherinnen und Forscher jetzt gemeinsam voran: Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. hat mit dem französischen Nationalen Institut für Agrarwissenschaften (INRA) sowie dem Julius Kühn-Institut (JKI) eine in dieser Form einzigartige europaweite Forschungsinitiative ins Leben gerufen. Das erklärte Ziel: den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln bis 2050 auf ein Minimum zu reduzieren.

Quelle: ZALF

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09. May 2019

Gelbe Lupine soll Ackerfläche zurückerobern

Eine anfällige (links) und eine resistente Lupine zehn Tage nach Inokulation mit Colletotrichum lupini. Foto: Brigitte Ruge-Wehling, JKI

Doch Anfang der 1990er Jahre kam der Anbau Gelber Lupinen (Lupinus luteus) nahezu zum Erliegen. Schuld daran ist eine Pilzkrankheit, die Anthraknose, die zu massiven Ernteausfällen führte. Der Anthraknose-Erreger infiziert auch das Saatgut. Die Züchtungsforscher des JKI im mecklenburgischen Groß Lüsewitz und ihre Projektpartner haben sich zum Ziel gesetzt, die Gelbe Lupine züchterisch so zu verbessern, dass sie für Landwirte wieder attraktiv wird. Vor allem ökologisch wirtschaftenden Landwirten könnte dies zu Gute kommen, da diese kein Import-Soja an ihre Tiere verfüttern dürfen und auf alternative Eiweißquellen angewiesen sind. Dabei zielen die Forscher nicht nur auf Anthraknoseresistenz, sondern auch auf eine Steigerung des Ertrags, der bisher bei der Gelben Lupine geringer ist als bei den anderen Lupinen-Arten. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert das im April gestartete Projekt „InnoLuteus“ mit rund einer Million Euro, das von Dr. Brigitte Ruge-Wehling vom Julius Kühn-Institut (JKI) geleitet wird.

Quelle: JKI

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26. Apr 2019

Pflanzensubstanz Silvestrol für neues Medikament

Basierend auf dem Naturstoff Silvestrol wollen Forscherinnen und Forscher ein neues Medikament gegen gefährliche Viruserkrankungen entwickeln. Frühere Studien hatten Hinweise ergeben, dass die aus einer asiatischen Mahagonipflanze stammende Substanz gegen Hepatitis E, Ebola und das Zika-Virus helfen könnte. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) loten die Forschenden der Ruhr-Universität Bochum (RUB) im Projekt „Silvir“ Synthesewege für verschiedene Silvestrol-Varianten aus und testen die Wirksamkeit der Substanzen am Beispiel des Hepatitis-E-Virus. Es startet im Mai 2019 und läuft für drei Jahre. Die Fördersumme beträgt rund 1,2 Millionen Euro.

Quelle: RUB

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18. Apr 2019

Forschung an „Wieder-Auferstehungs-Pflanzen“

Professor Stefan Porembski (Mitte) betrachtet in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens mit den Promotionsstudierenden Juliane Rexroth und Julius Köhler sogenannte Austrocknungspflanzen. Foto: Thomas Rahr, Uni Rostock

Dürre und Wassermangel werden in Zukunft besonders für die Landwirtschaft weltweit zum Problem. Die Erträge sinken in absehbarer Zeit. Im Botanischen Garten der Universität Rostock mit seinen spezifischen Gewächshäusern wird an sogenannten „Wieder-Auferstehungs-Pflanzen“ geforscht, die besonders gut an extreme Trockenheit angepasst sind. Professor Stefan Porembski, Direktor der Rostocker Einrichtung, leitet das Projekt, das die Rostocker Botaniker*innen haben dieses Thema jetzt mit brasilianischen Wissenschaftler*innen auf einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Workshop diskutiert.

Quelle: Uni Rostock

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16. Apr 2019

Forschungsnetzwerk für rauschfreies Cannabis

Bei den Pflanzen handelt es sich um medizinisches, phytocannabinoides Cannabis. Foto: Astrid Untermann, Uni Hohenheim

Um die Forschung an Cannabis ohne Rauschmittel-Eignung voranzutreiben und auch Unternehmen frühzeitig mit einzubeziehen, hat ein Team der Universität Hohenheim ein deutsch-kanadisches Netzwerk ins Leben gerufen, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Aus Cannabis lassen sich viele gesundheitsfördernde Stoffe gewinnen: die Cannabinoide. Diese seien vor allem in der Medizin, Ernährung oder im Bereich der Körperpflege wertvoll, sagt Prof. Dr. Graeff-Hönninger, die  das Netzwerk ins Leben gerufen hat.

Quelle: Uni Hohenheim

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11. Apr 2019

Zukunft der Landwirtschaft ist digital

Eine Drohne überfliegt die Versuchsflächen des ZALF. Foto: Jarno Müller, ZALF

Im April startet das vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. koordinierte Projekt „Agrarsystem der Zukunft: DAKIS ‒ Digitales Wissens- und Informationssystem für die Landwirtschaft“. Gemeinsam mit neun weiteren Forschungseinrichtungen arbeiten die Forschenden an einer Vision der digitalen Landwirtschaft von morgen. Ein digitales Entscheidungssystem für die Praxis soll Anbausysteme mithilfe von Robotik, Sensorik und Computermodellen ökonomisch effizienter und gleichzeitig ökologisch nachhaltiger machen. Insgesamt 7,4 Millionen EUR stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über einen Zeitraum von fünf Jahren hierfür bereit.

Quelle: ZALF

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02. Apr 2019

Landgang der Pflanzen als neues DFG-SPP

Die charophytische Armleuchteralge der Art Chara braunii im Labor, deren Vorfahren einst das Land eroberten. Foto: Christine Kühn, AG Rensing

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt „MAdLand - Molekulare Adaptation an das Land: Evolutionäre Anpassung der Pflanzen an Veränderung“ als Schwerpunktprogramm (SPP). MAdLand erforscht vor dem Hintergrund des Klimawandels und der damit verbundenen Folgen, wie Pflanzen sich an schwerwiegende Veränderungen ihrer Umwelt anpassen. „MAdLand wird eine der dramatischsten Veränderungen der Umwelt, den Habitatwechsel von Wasser auf felsiges Land, untersuchen, um besser zu verstehen, wie sich Pflanzen an Umweltveränderungen anpassen“, sagt Programm-Koordinator Stefan Rensing von der Uni Marburg. Als die ersten Pflanzen vor circa 500 Millionen Jahren an Land gingen, waren sie mit veränderten Umweltbedingungen konfrontiert. So mussten sich die Pioniere unter anderem gegen Austrocknung oder ultraviolette Sonnenstrahlung schützen. Gleichzeitig verursachte der Landgang der Pflanzen einen dramatischen Wandel. Er veränderte die Erdatmosphäre und die Erdoberfläche: Ohne grüne Landpflanzen würde es heute keine Landtiere geben, und damit auch keine Menschen. Das Programm beginnt voraussichtlich im März 2020 und wird mit rund 6 Millionen Euro zunächst für eine Laufzeit von drei Jahren gefördert.

Quelle: Uni Marburg

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22. Mar 2019

Plant³ - Bioökonomie für den Strukturwandel in der Region Vorpommern

Die Veredlung pflanzlicher Rohstoffe will ein Verbundvorhaben zum Motor des Wandels im östlichen Mecklenburg-Vorpommern werden lassen. Für für das Bündnis Plant³ stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden fünf Jahren bis zu 15 Millionen Euro für einen biobasierten Strukturwandel in Vorpommern bereit. Hinter Plant³ als Bioökonomie-Region steht ein breites Bündnis, das von der Universität Greifswald, der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern und dem Wissenschafts- und Technologiepark Nord° Ost° (WITENO) geführt wird.

Quelle: Uni Greifswald

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19. Mar 2019

Artenreiche Gärten sind Oasen im Siedlungsraum

Artenreicher Schrebergarten am Stadtrand von Zürich. Foto: David Frey, WSL

Grünräume wie Schreber- oder Hausgärten sind in städtischen Ballungszentren für viele Menschen ein Zufluchtsort. Gärten bieten Naturnähe, Ruhe und Erholung. Sie sind ein Hort der Biodiversität und haben grosse soziale Bedeutung, wie eine Umfrage der Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) ergab.

Quelle: WSL

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19. Mar 2019

Entwicklung Vogelgrippe-Impfstoff in Pflanzen

Produktion von Vogelgrippe-Antigen-Oligomeren in den Blättern der Tabakpflanze Nicotiana benthamiana. Schema: Hoang Trong Phan

Forschende des Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben haben in jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Institute of Biotechnology (IBT) Hanoi eine Methode zur Produktion von Vogelgrippe-Vakzinen in Pflanzen entwickelt. Nun geht es in einem neuen Projekt um die praktische Anwendung der Ergebnisse der Grundlagenforschung und um die Entwicklung von preiswerten und stabilen Vogelgrippe-Vakzinen, um ggf. kommende Vogelgrippe-Epidemien abzuwenden. Das Projekt wird durch die Translatorik-Förderlinie der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert.

Quelle: IPK (pdf)

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18. Mar 2019

Lupinen für Vielfalt im Energie-Pflanzenanbau

Gemischter Anbau von blau blühenden Anden-Lupinen mit Mais. Foto: Steffen Roux, JKI

Das Julius Kühn-Institut erprobt den kombinierten Anbau von Energiepflanzen und Leguminosen, wie Lupinen. Das soll den Düngereinsatz in Fruchtfolgen reduzieren, die Bodenqualität verbessern und macht die Felder attraktiver für nützliche Insekten. Im jetzt neu gestarteten Forschungsprojekt „LuMi-opt“ untersuchen Forschende des Julius Kühn-Instituts, wie sich die Vorzüge von Lupinen im Energiepflanzenanbau nutzen und u. a. die Stickstoffgaben beim Anbau von Energiemais reduzieren lassen. Dazu säen sie beispielsweise Mais zusammen mit Anden-Lupinen (Lupinus mutabilis) im Gemenge aus. An vier Standorten in Deutschland werden die Effekte des Kombi-Anbaus untersucht. Das Projekt wird gefördert über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit einer Gesamtsumme von 796.000 Euro. Es läuft vom 15. März 2019 bis zum 14. März 2022. Die Anbauversuche starten im März und April 2019.

Quelle: JKI

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15. Mar 2019

Öko-Landbau 2.0

Artenreiche Ackerfläche im Ökologischen Landbau - vom Ökolandbau profitiert auch die Artenvielfalt von Pflanzen. Foto: Frank Pötzsch

Ein neues Kooperationsprojekt an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden namens „Web-Man“ entwickelt ein webbasiertes Nährstoffmanagementsystem und zeigt in die digitale Zukunft des Öko-Landbaus. Dazu wird zunächst der Nährstoff- und Düngebedarf landwirtschaftlicher Kulturen sowie der Nährstoffanfall im Betrieb ermittelt. Dadurch können die inner- und überbetrieblichen Nährstoffkreisläufe analysiert werden, um im Anschluss Handlungsempfehlungen zur optimalen Düngung und Fruchtfolgegestaltung im landwirtschaftlichen Betrieb zu geben. Die Tools werden in Ökobetrieben unterschiedlicher Struktur an vielen Standorten verschiedener Agrarregionen Deutschlands eingesetzt, um die Modelle unter Praxisbedingungen zu testen, schrittweise zu verbessern sowie betriebs- und standortbezogene Maßnahmen und Strategien zur nachhaltigen Nährstoffversorgung abzuleiten. Das Projekt wird an der HTW von Professor Knut Schmidtke, Fachgebiet Ökologischer Landbau, begleitet und läuft bis Januar 2022. Es wird mit rund 100.000 Euro von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gefördert.

Quelle: HTW Dresden

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15. Mar 2019

Wenn aus Viehweiden plötzlich Wüsten werden

Welche Erfahrungen haben Farmer vor Ort zu Kipppunkten der Desertifikation? Dr. Diego Menestrey, Ethnologe an der Universität zu Köln, im Gespräch mit einem namibischen Farmer. Foto und ©: Anja Linstädter, Uni Bonn

Wie kann es in Trockengebieten passieren, dass Ökosysteme unter wachsendem Nutzungsdruck plötzlich „umkippen“? Wo vorher Weidegras üppig wuchs, bleibt dann nur der blanke Boden zurück – mit drastischen Folgen für die Ernährungssicherung. Ein internationales Team aus Forschenden unter Federführung der Universität Bonn erforscht in Namibia die ökologischen und sozialen Einflussfaktoren auf solche Kipppunkte der Wüstenbildung. Nun startet das NamTip genannte Projekt zu den ökologischen Kipppunkten in Namibias Weideländern, das in den nächsten drei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als drei Millionen Euro gefördert wird.

Quelle: Uni Bonn

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04. Mar 2019

Vielfalt ist überlebenswichtig

Auf der Alpen-Wiese wächst Echte Arnika (Arnica montana). Foto: Benjamin Schwarz

Landnutzungswandel, Monokulturen, Herbizide, versiegelte Flächen – der Lebensraum für Wildpflanzen wird immer knapper. Inzwischen gelten 92 Wildpflanzenarten als „Arten nationaler Verantwortlichkeit Deutschlands“, d. h. Deutschland hat für diese Pflanzenarten international eine besondere Verantwortlichkeit, da sie nur in Deutschland vorkommen oder ihr Hauptverbreitungsgebiet in Deutschland liegt. Um Maßnahmen zum Schutz und Erhalt dieser 92 Wildpflanzenarten zu entwickeln und durchzuführen, läuft seit etwa einem halben Jahr die zweite Phase des Verbundprojekts Wildpflanzenschutz-Deutschland (WIPs-De II). Im Projekt WIPs-DE II geht es zum einen um die Sicherung der genetischen Ressourcen und zum anderen darum, Standorte zu sichern. Mehr dazu hat die Uni Regensburg.

Quelle: Uni Regensburg

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26. Feb 2019

Klettern wie Efeu

Roboter sollen lernen, so sicher wie Efeu zu klettern. Foto: cmfotoworks/stock.adobe.com, Pressestelle Uni Freiburg

Ein interdisziplinäres Projektteam will Roboter entwickeln, die wie Pflanzen klettern und sich an ihre Umgebung anpassen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Projekts GrowBot müssen dazu zunächst klären, warum können Efeu, Wilder Wein und Waldrebe klettern? Wie hoch ist ihr Energieverbrauch? Und ist es möglich, Roboter zu bauen, die sich wie diese Pflanzen verhalten und fortbewegen? Die neuen Roboter können in Zukunft zum Beispiel im Städtebau eingesetzt werden, um Sensoren anzubringen oder archäologische Untersuchungen zu unterstützen. Beteiligt an dem Projekt, das von der Europäischen Kommission im Rahmen der Horizon 2020 Programmlinie FET (Future and Emerging Technologies) für die nächsten vier Jahre mit rund sieben Millionen Euro finanziertist wird, ist ein Team um den Biologen Prof. Dr. Thomas Speck von der Uni Freiburg.

Quelle: Uni Freiburg

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15. Feb 2019

Großflächiger Einfluss des Klimawandels auf europäische Wälder

Buche auf der Insel Vilm. Foto: Marieke van der Maaten-Theunissen

Wie sehr unsere Wälder flächendeckend von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, untersucht ein internationales Team. Anhand von Jahresringdaten, Satellitenbeobachtungen und von prozess-basierten Modellen, die auf Datengrundlage von etwa 10.000 Bäumen aus 25 Ländern erstellt werden, sollen flächendeckende Vorhersagen und ein Monitoring möglich werden. Im Fokus soll die Rotbuche stehen, der am weiteste verbreitete Laubbaum. Rotbuchen liefert wertvolles und vielseitig einsetzbares Holz, sind aber anfällig für Trockenheit. Im interdisziplinären Forschungsprojekt ForeSight kooperieren Prof. Dr. Marieke van der Maaten-Theunissen und Dr. Ernst van der Maaten am Institut für Waldwachstum und Forstliche Informatik der TU Dresden mit der University of Stirling, der Durham University, mit Forest Research UK und der TU München.

Quelle: TU Dresden

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07. Feb 2019

Neue Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen

Der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, überbrachte heute symbolisch den Förderbescheid des Landes für das Projekt „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen Erfurt“ an der erfurter Fachhochschule, das bereits am 1. Januar startete. In enger Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena werden sich die Forschungen mit Fragen aus den heutigen und zukünftigen Herausforderungen des Gartenbaus beschäftigen. In vier Forschungsschwerpunkten wird innovationsorientierte, strategische Grundlagenforschung zu Fragestellungen betrieben werden, die sich aus der Züchtung, Vermehrung und Produktion gartenbaulicher Kulturpflanzen ergeben. Das Projekt hat folgende vier Schwerpunkte:

  • Molekulargenetische Grundlagen der Pflanzenzüchtung
  • Wechselwirkung von Pflanzen und Mikroorganismen im nachhaltigen Anbau
  • Steuerung von Entwicklungs- und Wachstumsprozessen
  • epigenetische Prozessen in der Pflanzenvermehrung

Quelle: FH Erfurt

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30. Jan 2019

Wie Mikroben pflanzeneigene Abwehrkräfte gegen Extremwetter stärken

Wie Weizen durch die Bildung von flüchtigen organischen Substanzen in klimabedingten Stresssituationen vor Krankheiten und Schädlingsbefall besser geschützt werden kann, untersucht ein Konsortium aus vier außeruniversitären Forschungsinstituten  in den kommenden drei Jahren unter Koordination des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Projekt VolCorn wollen die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanze, die im Zusammenhang mit den an der und in der Pflanze lebenden Mikroben stehen, noch besser verstehen und gezielt nutzen. Ziel des Projektes ist es, jene sogenannten Volatile Organic Compounds, kurz VOCs, zu identifizieren, die vom Gesamtsystem Pflanze-Mikrobiota gebildet werden, um vor Stresseinwirkungen zu schützen. Im März startet das Projekt VolCorn, das im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbs 2019 mit rund einer Million Euro von der Leibniz-Gemeinschaft gefördert wird.

Quelle: ZALF

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23. Jan 2019

Mit Algen Abwasser reinigen und Nährstoffe gewinnen

Im Labor mit bioreaktoren im Kleinformat stehen die Doktorand*innen Tatjana Wawilow und Nils Hasport in fachlichem Austausch mit Projektleiter Professor Dr. Ulf Theilen. Foto: TH Mittelhessen

Wie man Algen zum Gewässerschutz und zur Rückgewinnung von Phosphor einsetzen kann, untersucht ein Team der Technischen Hochschule Mittelhessen. Das Forschungsvorhaben trägt den Titel „Algenbiotechnologie in Abwasserreinigungsanlagen – Phosphorrecycling und Energiegewinnung“. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 725.000 Euro gefördert. Projektleiter ist Prof. Dr. Ulf Theilen, Sprecher des Kompetenzzentrums für Energie- und Umweltsystemtechnik (ZEuUS) der TH. Untersucht werden zwei Schwerpunkte: Um die Nährstoffe zu eliminieren sollen Algen eingesetzt werden, um die in Abwässern enthaltenen Phosphor- und Stickstoffreste zu entfernen. Die dabei erzeugte Algenbiomasse soll in einem Recyclingprozess genutzt werden. Ziel ist es, auf diesem Weg ein Konzept für die großtechnische Anwendung zu entwickeln.

Quelle: TH Mittelhessen

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21. Dec 2018

Stressmanagement: wachsen oder verteidigen

Projektleiterin Dr. Maria Pimenta Lange vom Institut für Pflanzenbiologie. Foto: TU Braunschweig

Pflanzen können nicht weglaufen, um widrigen Situationen zu entkommen. So bleibt ihnen nichts weiteres übrig, als ausgefeilte Anpassungsstrategien zu entwickeln. Aber wofür entscheidet sich eine Pflanze in einer Stresssituation – weiter wachsen oder verteidigen? Das möchte Dr. Maria Pimenta Lange von der Technischen Universität Braunschweig herausfinden. Es hatte sich gezeigt, dass mehrere Pflanzenarten, darunter Mimosen, Venusfliegenfallen und Sonnentau, auf Anästhesiebehandlungen reagieren: Sie verlieren ihre autonome und berührungsinduzierte Fähigkeit zur Bewegung. Dieses Wissen wird Dr. Lange vom Institut für Pflanzenbiologie nutzen, um molekulare Reaktionen zu identifizieren, die für die Entscheidung in einer Stresssituation verantwortlich sind. Unterstützt wird das Vorhaben von der VolkswagenStiftung, die mit dem „Experiment!“-Programm riskante Forschungsideen fördert.
Quelle: TU Braunscheig

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30. Oct 2018

Hilfe für 92 gefährdete Wildpflanzenarten

Die stark rückläufigen Populationen, wie die des Westfälischen Galmei-Veilchens, stehen im Fokus des Wildpflanzenschutzprojektes. Foto: Peter Borgmann, Uni Osnabrück

Der Botanische Garten der Universität Osnabrück hilft mit, das Überleben von 92 besonders gefährdeten Pflanzenarten in Deutschland zu sichern. Als Teil des Wildpflanzenschutzprojektes Deutschland II (WIPs-De II) ist der Botanische Garten für rund 60 Arten in sechs Bundesländern Nord- und Westdeutschlands zuständig. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz gefördert. Die finanzielle Unterstützung durch das Bundesumweltministerium beträgt für den Botanischen Garten Osnabrück ca. 1,2 Millionen Euro.
Quelle: Uni Osnabrück

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02. Oct 2018

Besserer Schutz für gefährdete Wildpflanzen

Arnikablüte (Arnica montana) im Alpenvorland. Foto: Benjamin Schwarz

Ein bundesweites Netzwerk Botanischer Gärten arbeitet künftig daran, das Überleben von 92 gefährdeten Pflanzenarten in Deutschland zu sichern. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt "Wildpflanzenschutz Deutschland II" (WIPs-De II) im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt mit rund 4,2 Millionen Euro über die nächsten fünf Jahre. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt inhaltlich. Das Projekt "Wildpflanzenschutz Deutschland II" verfolgt drei sich ergänzende Strategien: Zunächst wird Saatgut an den Wildstandorten bundesweit gesammelt und in dezentralen Saatgutgenbanken eingelagert. In den fünf beteiligten Botanischen Gärten werden dann sogenannte Erhaltungs- und Vermehrungskulturen angelegt, um in einem dritten Schritt mit diesem Material gefährdete Bestände an ihren natürlichen Standorten zu stärken. Bereits von 2013 bis 2018 hat sich das Verbundprojekt "Wildpflanzenschutz Deutschland" dem umfassenden Schutz von 15 gefährdeten Arten gewidmet, darunter Arnika, Sumpf-Enzian und Breitblättriges Knabenkraut. Die Liste der 15 Arten wurde nun auf insgesamt 92 Arten erweitert. "WIPs-De II" setzt das Projekt bis 2023 fort.
Quelle: BfN

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20. Sep 2018

Neue Forschergruppe zum Stoffwechsel-Switch

Cyanobakterien haben die Fähigkeit, sowohl autotroph als auch heterotroph zu leben. Sie passen dabei ihren Stoffwechsel an die jeweiligen Bedingungen an. Damit betreiben sie einerseits Photosynthese und nutzen Licht als Energiequelle, andererseits können sie heterotroph organische Nahrung aufnehmen und verwerten. Die neue Forschungsgruppe will die Existenz beider Stoffwechselsysteme in der Bakterienzelle untersuchen und herausfinden, welche Mechanismen der Organismus nutzt, um zwischen den beiden Stoffwechselarten umzuschalten. Sprecher der neuen FOR ist Prof. Dr. Karl Forchhammer von der Eberhard Karls Universität Tübingen. Die Forschergruppe mit dem vollständigen Titel The Autotrophy-Heterotrophy Switch in Cyanobacteria: Coherent Decision-Making at Multiple Regulatory Layers ist eine der neun neuen, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschergruppen, wie der Forschungsförderer heute bekannt gab.
Quelle: DFG

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17. Sep 2018

Pflanzenwirkstoff für verletzte Nerven

Schäden an Nerven heilen sehr langsam oder gar nicht, oft bleiben dauerhafte Lähmungen zurück. Bisher gibt es kein wirksames Medikament, das die Heilung verbessert oder beschleunigt. Neurobiologen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Prof. Dr. Dietmar Fischer vom Lehrstuhl für Zellphysiologie haben eine mögliche Wirkstoffklasse ausgemacht: Bei Mäusen und Ratten konnten sie zum ersten Mal zeigen, dass Parthenolid aus dem Mutterkraut nach einer Verletzung des Ischiasnervs die Nervenfunktion deutlich verbessert. In einem BMBF-geförderten Projekt, das im Oktober 2018 startet, wollen sie nun untersuchen, ob die Substanz auch bei anderen Verletzungsarten oder Nervenschmerzen wirksam ist. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit rund 1,25 Millionen Euro für zunächst drei Jahre. Ziel ist es, ein Medikament zu entwickeln.
Quelle: RUB

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10. Sep 2018

Schwerpunkt-Programm Rhizosphäre gestartet

Die Rhizosphäre – der unmittelbar durch eine lebende Wurzel beeinflusste Raum im Boden – steht im Mittelpunkt des DFG-Schwerpunktprogramms, das jetzt startet. Foto und ©: André Künzelmann. UFZ

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ab September mit sechs Millionen Euro ein neues Schwerpunktprogramm zur Rhizosphärenforschung. Koordiniert wird es am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), 18 deutsche Forschungseinrichtungen sind mit 25 Projekten daran beteiligt. Ziel des interdisziplinären Konsortiums ist es aufzuklären, welche Bedeutung die Wechselwirkungen zwischen Wurzel und Boden für Wasser- und Stoffkreisläufe in der Umwelt haben. Die Wissenschaftler wollen belegen, dass die Rhizosphäre ein selbstorganisiertes System ist, das von sich aus Stabilität gegenüber Störungen entwickeln kann. Am 11.09. treffen sich die Forschungspartner zum Projekt-Kick-off am UFZ.
Quelle: UFZ

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05. Sep 2018

Sommertrockenheit löst Heidesterben auf Hiddensee aus

Abgestorbene Besenheide-Pflanze. Foto: Sven Dahlke, Archiv Biologische Station Hiddensee

Durch die extreme Trockenheit im Sommer 2018 sind im gesamten Gebiet der Dünenheide Sträucher vertrocknet. Studierende der Uni Greifswald haben im Ökologischen Geländepraktikum das Heidesterben in der Dünenheide dokumentiert. Bei der Besenheide wurde festgestellt, dass mehr als ein Viertel der oberirdischen Biomasse abgestorben war. Die Untersuchung ergab, dass die Sträucher in der nördlichen Dünenheide weniger stark betroffen sind als im südlichen Bereich des Gebietes. In der nördlichen Dünenheide waren in den vergangenen Jahren auf größeren Flächen verschiedene Pflegemaßnahmen durchgeführt worden mit dem Ziel, die Bestände der Besenheide zu verjüngen und zu regenerieren. „Diese jüngeren Heidebestände haben die Trockenheit wesentlich besser vertragen, stehen in voller Blüte und weisen kaum tote Biomasse auf“, sagt PD Dr. Irmgard Blindow von der Biologischen Station Hiddensee, die die Pflegemaßnahmen in der Heide wissenschaftlich begleitet.
Quelle: Uni Greifswald

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29. Aug 2018

Wiederherstellung von Auen entlang der Donau

Der Auenwald an der Donau zwischen Neuburg und Ingolstadt. Die Erfahrungen aus der Renaturierung dieses Gebietes wollen Wissenschaftler des Aueninstituts der KU auf das EU-Projekt übertragen. Foto: upd, Christian Klenk

In den vergangenen Jahrzehnten sind die Anrainerstaaten der Donau, die von der Quelle bis zur Mündung zehn europäische Länder durchfließt, von schweren Flutkatastrophen betroffen gewesen. Mit Beteiligung des Aueninstituts Neuburg der Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) untersucht in den kommenden zwei Jahren ein europäisches Forschungskonsortium von mehr als 20 Kooperationspartnern, wie sich das Risiko von Überschwemmungen durch eine Wiederherstellung von Auen entlang der Donau reduzieren lässt.
Quelle: KU

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17. Aug 2018

Kleine Pflanzen gegen große Wellen

Schlickgras im Wellenkanal. Foto: UHH/MIN/Latos

Pflanzen der Salzmarschen wie das Schlickgras und die Strandsimse schützen Küsten vor der stürmischen See und dämpfen die heranrollenden Wellen. Doch was passiert mit der Vegetation, wenn im Zuge des Klimawandels Sturmfluten häufiger auftreten oder stärker werden? Und wie wirkt sich dies auf die Erosion der Küsten aus? Diesen Fragen geht derzeit ein internationales Forscherteam in einem einzigartigen Experiment im Großen Wellenkanal des Forschungszentrums Küste (FZK), einer gemeinsamen Einrichtung der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig, nach. Die Ergebnisse können zeigen, welche Folgen die Veränderungen des Klimas auf die wertvolle Küstenschutzfunktion der Tidemarschen haben.
Quelle: Uni Hannover

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10. Jul 2018

Nachruf auf die Strand-Schmiele

Strand-Schmiele (Deschampsia rhenana) am Bodensee. Die Süßgras-Art ist inzwischen stark vom Aussterben bedroht. Foto: Wolfgang von Brackel, CC-BY-NC-SA 3.0 DE

Die Strand-Schmiele (Deschampsia rhenana) kommt weltweit nur am Bodensee vor – leider womöglich nicht mehr lange. Denn die Süßgras-Art ist inzwischen stark vom Aussterben bedroht. Bis etwa 2000 gab es auch noch am bayerischen Bodenseeufer große Bestände der Art, dann nahmen diese deutlich ab und verschwanden ab 2005 völlig. 2016 wurden die letzten zwei Exemplare am bayerischen Bodenseeufer gefunden, 2017 waren auch diese verschwunden. Derzeit wird in einem Projekt versucht, die Art am bayerischen Bodenseeufer wieder auszuwildern. Hierzu werden Erhaltungskulturen der Strandschmiele, auch aus ehemaligen bayerischen Herkunftsgebieten, an verschiedenen Standorten ausgebracht und deren Entwicklung untersucht. Das melden die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB).
Quelle: SNSB

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06. Jul 2018

Ökosysteme im Klimawandel

Kalkmagerrasen in Unterfranken mit einem (Goldene Acht, Colias hyale). Dieser Lebensraum ist durch Stickstoffeintrag und den Klimawandel besonders gefährdet. Foto: Ingolf Steffan-Dewenter

Wie wirkt sich der Klimawandel auf Artenvielfalt und Ökosystemleistungen in Bayern aus? Wie beeinflussen Klimaunterschiede und die Beschaffenheit einer Landschaft die Artenvielfalt und die Leistungen eines Ökosystems? Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen den klimatischen Rahmenbedingungen und der Landnutzung? Mildert Biodiversität auf Populations-, Artengemeinschafts- und Landschaftsebene die Folgen des Klimawandels und klimatischer Extremereignisse ab? Mit welchen Strategien kann man den Auswirkungen begegnen? Danach fragt der neue bayerische Forschungsverbund LandKlif, den der Freistaat mit 2,6 Millionen Euro fördert. "All diese Veränderungen stellen für die Wissenschaft eine große Herausforderung dar," sagt Professor Ingolf Steffan-Dewenter, vom Lehrstuhl Tierökologie und Tropenbiologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Die vielen offenen Fragen könnten nur durch fächerübergreifende Kooperationen beantwortet werden. Professor Steffan-Dewenter koordiniert den Verbund. Daran beteiligt sind vier Forschungsgruppen der JMU, zwei von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, zwei von der Technischen Universität München sowie jeweils eine von den Universitäten Augsburg und Bayreuth. Der Freistaat Bayern fördert den Verbund mit insgesamt 2,6 Millionen Euro, davon gehen 1,4 Millionen an die JMU.
Quelle: JMU

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02. Jul 2018

SFB Chemisches Beziehungsgeflecht verlängert

Im SFB "ChemBioSys" erforschen Jenaer Wissenschaftler fundamentale Kontrollmechanismen in komplexen Biosystemen. Im Bild: Doktorandin Arite Bigalke überprüft Algenkulturen. Foto: Jan-Peter Kasper, Uni Jena

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Sonderforschungsbereiches (SFB) ChemSys haben eine zweite Förderphase bewilligt bekommen und untersuchen in 21 Einzelprojekten die komplexen Kommunikationswege und Wechselbeziehungen verschiedener Organismen und ihrer Umwelt. Im Fokus stehen dabei Naturstoffe, die hier als Vermittler dienen – praktisch als chemische Sprache der Natur. Seit dem 1. Juli 2018 setzt die 2014 gestartete Kooperation der Arbeitsgruppen der Universität Jena, des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI), des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Potsdam ihre Arbeit fort. Bislang wurden vor allem Kommunikationsmechanismen zwischen einzelnen Organismen bzw. zwischen zwei Arten analysiert. Dieser SFB fokussiert jedoch auf die komplexen Beziehungsnetzwerke in ihrer Gesamtheit. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt den Verbund in den kommenden vier Jahren mit weiteren rund 9,5 Millionen Euro.
Quelle: Uni Jena

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02. Jul 2018

Der Zwischenfrucht-Mix machts

Mit Zwischenfruchtmischungen will ein Forscherkonsortium Böden langfristig fruchtbarer machen und neue Anbausysteme entwickeln, die zur Ertragssteigerung beitragen, berichtet das Portal Bioökonomie über die Kooperation der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik & Kulturpflanzenforschung (IPK), der Leibniz Universität Hannover, der Justus Liebig Universität Giessen und der Deutsche Saatveredelung AG (DSV) im Projekt namens CATCHY (https://www.bonares.de/catchy-de).
Quelle: Bioökonomie

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29. Jun 2018

MaGICLandscapes: Grüne Infrastruktur als Zukunftschance für Regionalentwicklung

Das Projekt erfasst die grünen Infrastruktur und erarbeitet Werkzeuge, um lebenswichtige Naturräume zu schützen. Foto und ©: Florian Danzinger

Das Projekt MaGICLandscapes am Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien beschäftigt sich mit der Erfassung und dem Schutz der sogenannten grünen Infrastruktur. In Zusammenarbeit mit ExpertInnen aus Polen, Tschechien, Österreich, Italien und Deutschland soll das Projekt "MaGICLandscapes" lebenswichtige Naturräume mit urbanen Zentren verbinden und ihre funktionale Rolle für das Ökosystem verbessern. Dabei erarbeiten die Forschenden Werkzeuge, um lebenswichtige Naturräume zu schützen.
Quelle: Uni Wien

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27. Jun 2018

Was Bäume, Gesellschaft und Gewässer über das Klima sagen

Wie wirken sich Großwetterlagen auf bayerische Waldökosysteme aus? Welche Rolle spielen regionale Klimaverhältnisse? Was wissen Schülerinnen und Schüler über den Klimawandel? Mit diesen Fragen befassen sich Forschende im neuen Verbundprojekt BayTreeNet und setzen dabei auf sogenannte Talking Trees. Das Projekt verbindet naturwissenschaftliche Klimamodellierung und Dendroökologie mit sozialwissenschaftlicher Bildungsforschung in einem bisher einzigartigen interdisziplinären Ansatz. Seit Mai 2018 fördert das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst das Bayerische Klimaforschungsnetzwerk bayklif mit Geldern in Höhe von insgesamt 18 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre. Forschende des Departments Geographie und Geowissenschaften der der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sind in drei Verbundprojekten von bayklif vertreten und erhalten Fördermittel in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro.
Quelle: FAU

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25. May 2018

Partner für norddeutsches Projekt Plant3 gesucht

Schilf-Ernte bei Anklam. Foto: Tobias Dahms, lensescape.org

Das Projekt Plant3 gehört zu 32 ausgewählten des Programmes „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Initiatoren des Projektes haben sich zum Ziel gesetzt, aus dem großen Fundus von pflanzlichen Ressourcen hochwertige Produkte herzustellen, um durch Bioökonomie den Strukturwandel unter anderem in Vorpommern zu fördern. Nach dem Projektstart Anfang Mai laden die vier Partner – Universität Greifswald, WITENO GmbH, Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH und Enzymicals AG – weitere regionale Akteure aus Wirtschaft, Forschung und Verbänden zur aktiven Mitarbeit ein. Bei erfolgreichem Abschluss der Konzeptphase könnten in der Umsetzungsphase bis zu 15 Millionen Euro Bundesförderung in die Region fließen.
Quelle: Uni Greifswald

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15. May 2018

Theorien über Biodiversität

Anna Mežaka nimmt einige Epiphyten in einem Nebelwald in Panama unter die Lupe. Foto und ©: Anna Mežaka, Uni Marburg

Biogeografinnen werden erforschen, wie es zur großen Artenvielfalt in den Tropen kommt. Das Team um Juniorprofessorin Dr. Maaike Bader von der Philipps-Universität Marburg verwendet unter dem Projekttitel „EPIDYN“ Methoden wie die Analyse räumlicher Muster, um die Biodiversität von Flechten und anderen Pflanzen zu erklären, die auf den Blättern anderer Arten leben. „EPIDYN ist die erste Studie, die sich räumlich-explizit mit den Wechselwirkungen zwischen den Arten und der Gemeinschaftsdynamik der Epiphylle befasst“, hebt die Projektleiterin hervor. „Mit unserem Ansatz erproben wir grundlegende ökologische Theorien in einem wenig bekannten Ökosystem im Miniaturmaßstab.“ Die Europäische Union fördert das Vorhaben durch ihr „Marie Curie“-Programm mit mehr als 190.000 Euro.
Quelle: Uni Marburg

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15. May 2018

Wie die Spaltöffnungen der Gräser Wasser sparen

Eine neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe hat ihre Arbeit am Centre for Organismal Studies (COS) der Universität Heidelberg aufgenommen. Gruppenleiter Dr. Michael Raissig und sein Team untersuchen, wie Gräser die mikroskopisch kleinen Spaltöffnungen, die „atmenden“ Poren ihrer Blättern bilden. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, warum die Grasfamilie, zu der die wichtigsten Nahrungspflanzen wie Reis, Mais und Weizen gehören, den Gasaustausch zwischen Pflanze und Atmosphäre besonders effizient und dabei auch wassersparend gestalten kann. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Forschungsgruppe „Biologie der Spaltöffnungen“ über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro.
Quelle: Uni Heidelberg

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19. Apr 2018

Biologische Vielfalt grünlanddominierter Kulturlandschaften

Feuchtwiese mit Schachbrettblume, Sinngrund, Unterfranken. Foto: HSWT

In einem dreijährigen Forschungsprojekt untersucht die die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HWST), welche Lebensräume in grünlanddominierten Landschaften besonders artenreich sind, welche Vielfalt an Arten und Vegetationstypen vorhanden ist und was mehrjährige Naturschutzmaßnahmen bewirken können. Gefördert wird das projekt vom Freistaat Bayern.
Quelle: HWST

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23. Mar 2018

Algen gegen den Durst

Wie der Deutschlandfunk berichtet, entwickeln Lübecker Forschende Getränke aus Rot- und Braunalgen. Aus Algen, Malz und Milchsäurebakterien brauen Robert Stieber und seine Kollegen Algenlimonade. Algen, Hopfen und Malz ergeben ein Biermischgetränk. Weitere Lebensmittel könnten folgen, berichtet Astrid Wulf über das Forschungsprojekt. 
Quelle: Deutschlandfunk

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15. Mar 2018

Aromastoffe aus Reben und Obst

Viele Aromastoffe, Duftstoffe oder Vitamine in Kosmetikprodukten, Arznei- und Lebensmitteln stammen von Pflanzen. Das neue Schwerpunktprogramm „AROMAplus – Von pflanzlichen Rohstoffen zur mikrobiologischen Produktion“ erforscht Aroma und funktionelle Inhaltsstoffe. Unter der Federführung der Hochschule Geisenheim University arbeiten Forscherinnen und Forscher der Justus-Liebig-Universität Gießen und des DECHEMA-Forschungsinstitutes an der Produktion von natürlichen Aromastoffen mit der Hilfe von Mikroorganismen aus Reben und Obst.
Quelle: Hochschule Geisenheim University

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14. Mar 2018

Mobiler Roboter pflegt Fassadenbegrünung

Das modulare Konzept der automatisierten Fassadenbegrünung ermöglicht es dem Green Wall Robot, sämtliche Arbeiten zu übernehmen, beispielsweise Pick- & Place-Aufgaben oder den gezielten Pflanzenschnitt. Grafik: Fraunhofer IPA

Derzeit entwickeln Forschende am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und der Universität Stuttgart eine automatisierte Fassadenbegrünung mit modularem Aufbau. Sie soll die aufwendige und teure manuelle Pflege überflüssig machen. Künftig soll der sogenannte Green Wall Robot alle anfallenden Arbeiten erledigen.
Quelle: Fraunhofer

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13. Mar 2018

Waldexperiment untersucht Auswirkungen des Klimawandels

Versuchsaufbau: Auf einer ca. 100 m × 100 m grossen Waldfläche wird je eine Kontrollfläche und eine Trockensimulationsfläche angelegt. Grafik: Uni Basel, Departement Umweltwissenschaften

Die Universität Basel untersucht auf dem Gebiet der Baselbieter Gemeinde Hölstein, was für Folgen der Klimawandel für mitteleuropäische Wälder hat. Im Gebiet „Schoren“ möchten die Forscher die zu erwartende Trockenheit in einem ausgewachsenen Schweizer Mischwald über einen Zeitraum von 20 Jahren simulieren. „Wenn wir besser verstehen, welche Effekte Trockenheit auf mitteleuropäische Wälder hat, können wir besser vorhersagen, was das für den Nutzen und die Leistungen bedeutet, die das Ökosystem Wald erbringt“, sagt Projektleiter Professor Ansgar Kahmen. „Das wiederum ist die Voraussetzung, um die Folgen des Klimawandels im Wald durch gezielte Bewirtschaftungsmassnahmen möglichst auffangen zu können.“
Quelle: Uni Basel

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13. Mar 2018

Wie sich Dürren auswirken

Bewässerung schützt Pflanzen und Landwirte vor meteorologischen Dürren und ist daher in Trockenregionen verbreitet. Foto: Stefan Siebert, Uni Göttingen

Wie entstehen Dürren und wie wirken sich solche Perioden auf die Wasserressourcen, die Produktivität im Pflanzenbau, den Handel mit Nahrungsmitteln und den Bedarf an internationaler Hilfe aus? In dem neuen Verbundprojekt „GlobeDrought“, das an der Universität Göttingen koordiniert wird, wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Dürre-Ereignisse und ihre Risiken weltweit untersuchen. Ziel ist es, mit den gewonnenen Erkenntnissen ein Informationssystem aufzubauen. Dafür soll auch ein Frühwarnsystem experimentell entwickelt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit rund 2,1 Millionen Euro für die Dauer von drei Jahren.
Quelle: Uni Göttingen

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05. Mar 2018

NanoProtect soll erkrankte Weinreben heilen

Das NanoProtect-Projekt zielt darauf ab, ein Heilmittel für Erkrankungen von Weinreben zu finden. Foto und Copyright: Dr. Frederik Wurm

In einem neuen Forschungsprojekt sollen abbaubare Polymere und Nanoträgersubstanze gestaltet und entwickelt werden. Die Wirkstofffreigabe mittels Nanoträgersubstanzen wird bereits in der Medizin genutzt, beispielsweise in der Krebstherapie. Sie wird aber noch nicht an Pflanzen angewendet. "NanoProtect" ist ein innovatives Kooperationsprojekt mit Partnern aus der Biologie, um Pflanzenkrankheiten zu bekämpfen, die bisher nicht geheilt werden können. Die VolkswagenStiftung hat das interdisziplinäre Projekt "NanoProtect" von Privatdozent Dr. Frederik Wurm, Leiter der Forschungsgruppe Funktionelle Polymere am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz, für die finanzielle Unterstützung im Rahmen seiner Experiment!-Initiative ausgewählt. Realisiert wird das Projekt durch ein interdisziplinäres Konsortium von drei deutschen Instituten, darunter das MPI für Polymerforschung.
Quelle: MPI für Polymerforschung

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05. Mar 2018

PhotoBioCat: Lichtaktive Mikroalgen als Bio-Katalysatoren

Photosynthethisch aktive Mikroalgen haben großes Potential für biotechnologische Anwendungen. Foto und © Lunghammer, TU Graz

Die biotechnologische Produktion von Chemikalien durch Enzyme, die an die Photosynthese von Mikroalgen gekoppelt sind, ist Thema des neuen EU-Projekts PhotoBioCat. Im EU-Projekt PhotoBioCat nutzen internationale Doktorandinnen und Doktoranden unter Expertenanleitung den „Treibstoff“ Licht um enzymatische Reaktionen etwa mittels Cyanobakterien zu beschleunigen. Damit soll die biokatalytische Herstellung von Chemikalien erheblich nachhaltiger werden. Das Projekt, dan dem auch die Karl-Franzens Uni Graz, die TU Hamburg-Harburg, die Uni Aix-Marseille, Uni Wageningen, Ruhr-Uni Bochum, Uni Porto, TU Delft und die TU Dänemark beteiligt sind, wird von der TU Graz koordinert.
Quelle: TU Graz

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26. Feb 2018

Tabak als Gesundheitsfabrik

Das EU-Projekt NEWCOTIANA hat zum Ziel neue Tabaksorten zu züchten, die als hocheffiziente Biofabriken arbeiten. Quelle: NEWCOTIANA

Die neuesten molekularbiologischen Züchtungsmethoden will ein Forschungsverbund einsetzen und miteinander kombinieren, um aus Tabak und seinem wilden Verwandten Nicotiana benthamiana neue Sorten zu entwickeln. Diese sollen zur nachhaltigen Produktion von Pharmazeutika und Kosmetika in der Lage sein. Das neue EU-finanzierte Horizon 2020-Projekt NEWCOTIANA startete im Februar und wird rund viereinhalb Jahre laufen. Mit dabei sind Forschende um Ralph Bock, Direktor am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie (MPI-MP).
Quelle: MPI-MP

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13. Feb 2018

Schwimmfarn als Vorbild für Schiffsschutz

Außen am Schwimmfarn Salvinia sind Mikro- und Nanostrukturen, die die Wasserpflanze in ein Luftpolster hüllen, das sowohl als Schwimmkörper als auch als Schutzschicht dient. Nun soll der Trick der Pflanze als Vorlage dienen, um technisch produzierbare, marktrelevante Beschichtungen für Schiffe zu entwickeln. Dazu erhält das Bionik-Forschungsprojekt „AIRCOAT“ für umweltschonende Schiffsoberflächen eine Förderung der EU. Das Bionik-Innovations-Centrum (B-I-C) der Hochschule Bremen wird im Rahmenprogramm „Horizon 2020 – Mobilität für Wachstum“ in den kommenden drei Jahren Forschungsgelder in Höhe von 650.000 Euro erhalten. Projektstart ist im Mai 2018. Insgesamt verteilen sich 5,5 Millionen Euro auf ein internationales Konsortium, bestehend aus zehn Kleinen und Mittleren Unternehmen und Forschungsinstitutionen aus Belgien, Deutschland, Finnland, Malta, Niederlande und Zypern.
Quelle: Hochschule Bremen

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12. Feb 2018

12 neue ERA-CAPS-Projekte der Grundlagenforschung

Die DBG gratuliert ihren sieben Mitgliedern, deren molekulare Pflanzenforschung nun im EU-weiten Programm ERA-CAPS gefördert werden. Zwölf Projekte mit 50 beteiligten Arbeitsgruppen (davon 5 selbstgeförderte Teams) aus zehn Ländnern wurden in einem zweistufigen Begutachtungsverfahren ausgewählt und sind auf der ERA-CAPS-Website veröffentlicht. Die zwölf zur Förderung vorgeschlagenen Projekte untersuchen Genome, Stressresistenz, -wahrnehmung und -antwort, Immunität, Nutzpflanzen, C4-Photosynthese, Pflanze-Pilz-Interaktionen, Proteinmodifikation, Entwicklungs- und Immunrezeptoren sowie die Form und Entwicklung von Pflanzenorganen.
Quelle: ERA-CAPS

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12. Jan 2018

Daten aus dem All zur Grünland-Bewirtschaftung

Als Entscheidungshilfe bei der Grünlandbewirtschaftung nutzen die Forschenden Satellitendaten. Foto: Claas Nendel, ZALF

Ökosystemleistungen von Grünland sind Thema im neuen Forschungsprojekt am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. in Müncheberg. Im Fokus stehen Satellitendaten, wie sie seit Kurzem über das Copernicus-Programm kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Mit diesen zeitlich und spektral hoch aufgelösten Daten sollen moderne Simulationsmodelle gefüttert werden, die dann mittels Simulation Entscheidungshilfen für die Grünlandbewirtschaftung bereitstellen.
Quelle: ZALF

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20. Dec 2017

Neues GRK: Wie Bäume miteinander kooperieren

Probenahme von Blattmaterial und Lichtmessung im Baum-Diversitäts-Experiment BEF-China, August 2017. Foto: Helge Bruelheide

Die Interaktion von Bäumen untereinander und die Folgen davon für das Ökosystem stehen im Zentrum eines neuen internationalen Graduiertenkollegs (GRK) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Der GRK ist einer der 11 neuen GRK, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert. Dem internationalen Doktorandenprogramm mit dem Titel „TreeDì – Tree Diversity Interactions: Die Rolle von Baum-Baum-Interaktionen in lokalen Nachbarschaften in subtropischen Wäldern“ stehen für die nächsten 4,5 Jahre rund 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das GRK wird in Kooperation mit der Universität der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking betrieben. Auf deutscher Seite haben die künftigen Promovierenden ihren Arbeitsort am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Leipzig.
Quelle: MLU

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18. Dec 2017

Bioenergie: Ministerium fördert Labor für Algenforschung

Algen könnten der Schlüssel zur Energiegewinnung der Zukunft sein. Noch sind sie aber nicht effizient genug. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Aufbau eines deutsch-chinesischen Forschungslabors für Algen-Bioenergie in China. Das Projekt beantragten zwei Arbeitsgruppen der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit einem chinesischen Partner. Das Ministerium stellt in der ersten Phase des Projekts für den Aufbau 200.000 Euro für zwei Jahre bereit. Nach einer Evaluation können weitere 450.000 Euro für drei Jahre bewilligt werden. Ziel ist, ein Kompetenzzentrum einzurichten, in dem Algenstämme für bestimmte biotechnologische Anwendungen optimiert werden, etwa für die Produktion von Wasserstoff oder Biodiesel.
Quelle: Uni Bochum

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14. Dec 2017

DFG fördert neue Forschergruppen

Der Bergregenwald im Tal des Rio San Francisco in den Anden Süd-Ecuadors steht im Fokus der neuen Forschergruppe. Foto: Jörg Bendix

Eine der insgesamt acht neuen Forschergruppen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersucht Biodiversität. Klima- und Landnutzungswandel bedrohen die hohe Biodiversität und die Ökosysteme der Bergregen- und Trockenwälder in den Anden Süd-Ecuadors. Die Forschergruppe „Umweltveränderungen in Biodiversitäts-Hotspot-Ökosystemen Süd-Ecuadors: Systemantwort und Rückkopplungseffekte (RESPECT)“ will deshalb untersuchen, inwieweit zwei zentrale Ökosystemfunktionen – Biomasseproduktion und Wasserflüsse – durch Änderungen von Antwort- und Rückkopplungsmerkmalen verschiedener Pflanzen und Tiere betroffen sind. Langfristig wollen die Forscherinnen und Forscher der Bio- und Geowissenschaft dazu beitragen, mithilfe optimierter Landnutzungssysteme die Widerstandsfähigkeit der Ökosystemfunktionen gegenüber der aktuellen Nutzung zu erhöhen. Die Gruppe erhält rund 3,5 Millionen Euro. Sprecher ist Prof. Dr. Jörg Bendix von der Philipps-Universität Marburg.
Quelle: DFG

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07. Dec 2017

Biotechnologie fürs Klassenzimmer

Schülerinnen und Schüler experimentieren im Unterricht zum Thema Gentechnik mit DNA – was heute nahezu ausgeschlossen ist, wird ein neues Bildungsprogramm möglich machen. Die Amgen Foundation, die Technische Universität München (TUM) und das Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land kooperieren, um Biotechnologie in die Klassenzimmer zu bringen. Das Programm bietet Fortbildungen für Lehrkräfte und die notwendige Laborausstattung für den Unterricht.
Quelle: TUM

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01. Dec 2017

Flug von Amerika nach Australien mit Senfsaat-Biokraftstoff angekündigt

Wie das Institut Ranke-Heinemann ankündigt, wird es bald zum ersten Trans-Pazifischen Flug mit Biokraftstoff kommen. Den Kraftstoff liefern Forschende der University of Queensland in Australien für den Biokraftstoff-Flug zwischen den Vereinigten Staaten und Australien. Angetrieben durch Brassica carinata (carinata), eine Industrie-Senfsaat und kein Lebensmittelrohstoff, soll der Flug von Los Angeles nach Melbourne Anfang nächsten Jahres stattfinden. Bei Carinata handelt es sich um Senfsamen, die am Gatton-Campus der University of Queensland getestet werden. Dank des neuen Treibstoffs soll der CO2-Austoß signifikant reduziert werden.
Quelle: Institut Ranke Heinemann

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